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Linksammlung

Ich will hier noch eine kleine Linksammlung posten, die mir bei der Benutzung von Fedora 15 weiterhelfen konnten:

Cowboys Linuxblog

Installationsanleitung

 

Die fünf besten Features

 

Lothars Blog

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Zwischenstatus

Ich möchte hiermit einen Art Abschlussbericht über Fedora 15 schreiben.

Insgesamt ist zu sagen, dass der GNOME3-Desktop es auf jeden Fall wert ist, auf das System umzusteigen, Fedora 15 aber bis jetzt noch nicht ausgereift genug ist, um eine reibungslosen und unkomplizierte Nutzung zu gewährleisten.

1. Das System ist mir schon ein paar mal abgestürzt, meist in Verbindung mit Java-Apps wie Skype oder JDownloader

2. Als ich mit Audacity arbeiten wollte, konnte ich keine mp3s implementieren oder extrahieren, da die Lizenzen fehlen. Das ist natürlich bedingt durch die Open-Source-Natur, und ein grundsätzliches Problem bei Linux, ich kann aber nur darauf hinweisen, dass es solche Probleme bei Ubuntu fast nicht gab.

3. Seltsamerweise bleiben Systemeinstellungen wie Default-Apps nicht gespeichert. Ich muss also jedesmal neu einstellen, dass der Default-Browser Chrome ist, sonst wird bei jedem externen Link (zBsp. durch Skype) immer Firefox geöffnet. Nicht schlimm aber störend.

4. Auf Desklets wie Uhr oder Wetter-App musste ich leider verzichten, da diese bei längerer Nutzung den PC so langsam gemacht haben, dass man neustarten musste.

5. Es gab/gibt diverse Probleme mit dem Chrome-Browser. Zeitweise konnte ich bei Facebook nicht auf Nachrichten und Updates zugreifen, die Seite hing sich immer auf. Und twitter.com kann ich gar nicht erreichen, es folgt immer ein „Google-Oops“-Fehler.

Positiv zu bemerken ist natürlich die Oberfläche von deren Effizienz ich immer noch begeistert bin und auch, dass viele Apps ohne Terminal-Einsatz zu installieren sind. Leider fehlt hier eine gute Visualisierung welche Programme installiert sind und welche Programme welche Features haben. In den letzten zwei Wochen gab es einige Updates (insgesamt fast 800MB groß), die viele Kleinigkeiten behoben haben, aber alles in allem ergibt es leider noch kein abgerundetes Bild.

Ich werde zwar bei dem System bleiben, hoffe aber, dass es in nächster Zeit noch mehr Updates geben wird, die die zahlreichen Bugs beheben werden.

 

Fazit: Für Leute, die nicht zu ungeduldig sind, sich ein wenig mit dem Betriebssystem ihres PCs auseinanderzusetzen, die kein Geld für proprietäre Software ausgeben wollen, aber auch für Leute, die ihren PC nur für „Netbook-Aktivitäten“ wie surfen, Filme schauen, und schreiben hernehmen, kann man Fedora 15 teilweise empfehlen. Hier bring ich wieder die GNOME3-Oberfläche an, die vor allem bei arbeitsintensiven Dingen wie Arbeiten schreiben einfach eine Verbesserung und Effizientisierung mit sich bringt.

Für Standard-User, die AppleOS oder Windows gewöhnt sind, empfehle ich den Umstieg nur partiell, Spiele geht fast gar nicht (Linux halt) und die Zeit, die man mit Einstellungen und vor allem dem Recherchieren von Zusammenhängen verbringt kann nützlicher eingesetzt werden. Hier tritt auch noch ein großes Manko auf: Im Gegensatz zu anderen Linux-Distributionen ist die Hilfsinfrastruktur im Internet (zZ) noch nicht genug ausgebaut, was sich aber im Laufe der Zeit bestimmt verbessern wird.

So, nach einer Woche mit dem neuen Betriebssystem, will ich mal ein kleines Fazit ziehen:

Ich bin generell immer noch vom GNOME3-Desktop begeistert und habe mich auch schon ziemlich „eingelebt“. Aber leider gibt es noch einige Mängel, die zwar nicht sehr ins GEwicht fallen, den Blick aber dennoch trüben.

– Mir ist das System schon zweimal beim Starten von Skype abgestürzt. Sowas darf eigentlich nicht passieren.

– Der Laptop selber läuft viel heißer, als er es bei Ubuntu getan hat.

– Die Repositories, also die Update-Archive scheinen noch nicht ganz an Version 15 von Fedora angepasst zu sein; heute habe ich eine Stunde lang versucht, eine Audio-CD in mp3-Format zu konvertieren, was mir aber nicht mal nach ausgiebiger Recherche in diversen Hilfs-Foren gelang.

Diese ganzen Sachen schreibe ich einfach mal der kurzen Zeit zu, die Fedora 15 „auf dem Markt“ ist. Wahrscheinlich (hoffentlich) wird sich das in der nächsten Zeit ändern. Also einfach mal abwarten.

Hier der Link zu einem englischsprachigen Blog mit den „Five must have Gnome Extensions“.

 

Fedora 15 – Apps

Nun will ich kurz auf die – meiner Meinung nach – wichtigsten Apps und ihre Installation bei Fedora 15 eingehen.

Wer zum Beispiel Ubuntu kennt, wird wie ich das graphisch und effiziente Software-Installations-Tool vermissen, das immer schön nach Kategorien eingeteilt, die neuesten und besten Programme ohne Probleme suchen, finden und installieren ließ. Aber vielleicht wird beim nächsten Grund-Update auf diesen Mangel eingegangen, der nicht unbedingt zur Nutzerfreundlichkeit beiträgt; teilweise sind die Installationen für einen Neueinsteiger viel zu kompliziert.

Deshalb will ich nun im Kurzen die Installation der wichtigsten Apps so einfach wie möglich darstellen:

Google Chrome:

Ich benutze meinen Fedora-PC eigentlich ausschließlich online, weshalb es mit vor allem auf einen gut-funktionierenden und effizienten Browser ankommt, den ich in Google-Chrome gefunden habe. Insbesondere die einfache Handhabung, das Design, die transparenten Sicherheitseinstellungen und die Funktionalität bei GoogleDocs haben es mit angetan.

Installation: Die Installation von Chrome ist sehr einfach. Einfach hier clicken, runterladen, bestätigen und benutzen.

Auf die vielen nützlichen Chrome Extensions werde ich in einem späteren Beitrag eingehen.

Skype:

Skype ist für mich unverzichtbar geworden. Man muss nur in Zukunft sehen, was der Kauf von Skype durch MS für Veränderungen bringen wird.

Installation: Die Installation ist genauso einfach wie bei Chrome. Einfach hier clicken, runterladen, bestätigen, installieren und benutzen.

LibreOffice:

Für alle die auch Offline ein Office-Programm wollen, ist LibreOffice die beste Wahl. Es ist kostenlos und mindestens so gut wie MSOffice. Leider ist die App relativ groß (ca. 2GB), was sich in der INstallationszeit bemerkbar macht. Aber dafür bekommt man ein ausgereiftes Office-Programm in die Hände, mit dem sich neben einfachem Schreiben auch Tabellen, Präsentationen und Zeichnungen machen lassen.

Installation: Die Installation ist leider nicht so leicht wie bei den beiden ersten Apps, aber auch nicht zu schwer. Man ruft die Terminal-App auf (unter System-Tools) und gibt wieder ein:

„su“

Dann das Root-Passwort. Nun gibt man ein:

„yum install libreoffice*“ (Den Stern nicht vergessen!)

LibreOffice installiert sich und man kann es ganz normal aus dem App-Menü aus benutzen.

GIMP:

GIMP ist ein PhotoShop Programm, das auf freier Software basiert. Ich persönlich konnte mich noch nicht so damit anfreunden, aber es soll nicht schlechter als das Original PS sein.

Installation: Die Installation geht genauso wie bei LibreOffice. Im Terminal gibt man ein:

„su“

dann das Root-Passwort. Nun gibt man ein:

„yum install gimp“

und GIMP installiert sich von selbst.

JDownloader:

Für mich ist der JDownloader ein unglaublich praktisches Tool. Man kann nicht nur von One-Click-Hoster Dateien herunterladen und einfach entpacken, sondern auch YouTube-Videos oder Streaming-Videos.

Leider ist die Installation kompliziert und auch die Benutzung nicht sehr gut in Fedora 15 integriert.

Installation: Man lädt sich diese Datei, clickt sie im Ordner mit rechts an, wählt Properties und setzt bei „Run as Executable File“ das Häckchen.

Dialog schließen, Doppelclick auf die Datei, das Setup-Programm startet. Leider muss der JDownloader im Home-Ordner installiert werden, man kann aber einen Trick anwenden um wenigstens den Ordner unsichtbar zu machen: Beim Installationsordner schreibt man vor diesen einen „.“ (einen Punkt). Damit ist das Verzeichnis versteckt (Achtung! Vor dem Installationsordner, also nicht Download o.ä.)

Danach kann man den Jdownloader nur aus diesem Ordner heraus starten, nach einem Neustart (zumindest wars bei mir so) auch aus dem App-Menü.

Er funktioniert ganz normal, nur minimieren sollte man ihn nicht, sonst ist er weg. Man kann ihn ja einfach auf einen anderen Desktop verschieben, wenn man gerade etwas mit ihm lädt.

Damit wären die wichtigsten Apps installiert. Ich werde versuchen diesen Beitrag aktuell zu halten, finde ich also noch gute Apps oder bessere Möglichkeiten diese zu finden, werde ich diesen Beitrag updaten.

Nachdem nun die Installation ohne Probleme über die Bühne gegangen sein müsste, ist es Zeit, die wichtigsten Grundeinstellungen und Apps auf dem System zu installieren.

Nachdem man nun den Computer neu gestartet hat – natürlich jetzt ohne CD im Laufwerk – muss man noch einige Einstellungen vornehmen, bevor man richtig starten kann. Die wichtigste ist dabei der Name des Benutzers, der nicht der Computer-Name sein sollte. Das Passwort dabei ist zum Einloggen in das System da, quasi ein Computerpasswort. Benutzer sind aber nicht dazu berechtigt, Sachen zu installieren. Das kann man nur mit dem Root-Passwort, das man bereits bei der Installation eingeben musste. Diese Trennung sorgt für ein hohes Maß an Sicherheit, sollte also jemand fremdes am Computer arbeiten, können keine größeren Änderungen gemacht werden.

Nun ist man also endlich (obwohl die Installation nicht länger wie 20 Minuten in Anspruch nimmt) im richtig installierten Betriebssystem:

Das erste was auffällt ist für Windowsnutzer die fehlende Taskleiste am Boden, und die neue am oberen Rand. Es gibt auch keine Icons auf dem Bildschirm, die Taskleiste oben reicht vollkommen aus. Doch die neuen – und im Grunde revolutionären – GNOME 3-Arbeitsfläche werde ich in einem späteren Beitrag erklären, zunächst müssen die wichtigsten Programme installiert werden, wozu man aber unbedingt eine Internetverbindung benötigt.

Als allererstes muss das RPMFusion-Repository installiert werden, eine Art Archiv, aus dem Fedora später Treiber und Codecs herunterlädt.

Dazu lädt man das Free-Package (für 64b-Nutzer hier) und das Non-Free-Package (für 64b-Nutzer hier) herunter, die Installation startet automatisch, man muss nur noch mit dem Root-Passwort bestätigen.

Als nächstes muss Java heruntergeladen und installiert werden. Dazu muss man im Menü nach der Terminal-App (unter System-Tools) suchen und diese starten.

Dann gibt man ein: „su“. Das Terminal fragt nach Root-Passwort, das man eingeben muss.

Danach gibt man ein: „yum install java“. Java wird automatisch heruntergeladen und installiert.

Wenn das erledigt ist, clickt man im Menü auf die Software-Update-App (wieder unter System-Tools). Alle nötigen Aktualisierungen werden nun installiert.

Damit sind die wichtigsten Grundeinstellungen gemacht und man kann das System Probleme (zumindest bei mir sind noch keine aufgetaucht) benutzen.

 

 

Wie ich bereits erwähnt habe, zeichnet sich Fedora 15 vorallem durch seine neue Benutzeroberfläche aus, die auf dem GNOME 3-Desktop beruht.

Doch auch die Einzelheiten und Vorteile werde ich erst in einem anderen Beitrag eingehen. Machen wir uns zuerst einmal an die Installation von Fedora 15.

Auf FedoraProject.org, der offiziellen Seite der Fedora-Distributionen, findet man auch eine Installationsanleitung; leider ist diese für meinen Geschmack zu ausführlich und zu kompliziert dargestellt, weshalb ich versuchen will, die Installation so einfach wie möglich zu erklären.

Zunächst legen wir einfach die Live-CD in den Rechner und starten ihn.

Falls das DVD-Laufwerk des Computers als Boot-Quelle festgelegt ist (und das ist es meistens, falls nicht findet ihr hier eine Anleitung dazu), startet Fedora beim Anschalten des Computers automatisch.

Ein Boot-Bildschirm erscheint und nach einiger Zeit haben wir den Fedora 15-Desktop vor uns:

Nun gäbe es die Möglichkeit, das System auszustetsten, ohne auf dem PC irgendwas verändern zu müssen, sogar die Netzwerkverbindungen funktionieren und man könnte ohne Problem ins Internet gehen.

Doch um nun die Installation zu starten, clickt man auf das Festplattensymbol mit dem grünen Pfeil in der Dock-Menu-Leiste.

Das Installationsprogramm startet nach einiger Zeit mit der Aufforderung die Sprache für die Tastatur-Belegung einzustellen.
Leider ist bisher nur Englisch als System-Sprache möglich, aber durchschnittliche Englisch-Sprachkentnisse reichen völlig zur Benutzung aus.
Nachdem man die Tastatur-Belegung ausgewählt hat (einfach die Sprache eintippen, es erscheint von allein ein Suchfeld), kommt man auf weitere Auswahlfelder die selbsterklärend sind.

Die einzig wichtige Einstellung die man machen muss ist bei der Frage nach der Festplatten-Partitionierung.

Die Optionen werden eigentlich gut durch die Texte erklärt, nimmt man aber die Option „Use All Space“ muss folgendes beachtet werden:

Zunächst mss im linken unteren Rand das Häckchen bei „Review and Modify Disk Partions“ gesetzt werden, bevor man auf „Next“ clickt. Damit kommt man auf die Device-Seite, in der man die Größe der unterschiedlichen Bereiche festlegen kann.

Beim Namen des Computers müssten drei dieser Bereiche aufgelistet sein:

  • lv-root -> in diesem Bereich werden später Apps und Software gespeichert. Die Größe sollte mindestens 10 GB besser aber mehr betragen.
  • lv_home -> dies wird das Benutzer-Verzeichnis in dem die Daten des Users gespeichert werden, er sollte also so groß wie möglich werden.
  • lv_swap -> Dies ist eine Art virtueller Arbeitsspeicher. Die Größe sollte mindestens das Vierfache des Arbeitsspeichers des PCs betragen.

Die Einstellungen können geändert werden, indem man auf den Bereich clickt und dann in der unteren rechten Ecke auf „Edit“ drückt.

Nachdem das erledigt ist, einfach auf „Next“ und dann auf „Write Changes“ clicken, im nächsten Fenster einfach noch einmal auf „Next“ und abwarten bis die Festplatte formatiert und Fedora 15 auf dem Computer installiert ist, der Vorgang sollte nicht länger als 10 Minuten dauern.

Wenn das passiert ist kommt man zu einem Clou den man sich für später merken sollte. In der rechten oberen Ecke clickt man auf den User-Namen in diesem Fall „Live User“ woraufhin ein Dropdown-Menu erscheint.

Hier findet man weder ein Restart noch ein Shut Down, das kommt erst zum Vorschein, wenn man mit gedrückter Alt-Taste auf den untersten Menü-Punkt clickt.

Damit ist Fedora 15 auf dem PC installiert.

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